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Rudolphs Herbst Pitt: Schampus, Schnaps, Schnitzel für ’nen Euro

Artikel vom:
21.04.2011
Quelle:
Westdeutsche Zeitung
Autor:
Alexander Alber
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Artikel Inhalt

Am 30. April öffnet „Rudolphs Herbst Pitt“. Das Obergärige kommt von Gleumes.

Krefeld. Elf Container Müll sind in den vergangenen Wochen aus Räumen und Hof des Traditionsgasthauses „Herbst Pitt“ gekarrt worden. Derzeit halten die Maler den Pinsel noch in der Hand. Außerdem hofft Klaus Rudolph auf ein Wunder in Sachen Telekom: Immerhin existiert seit Freitag eine neue Festnetznummer, aber für den Internetanschluss ist er auf nächste Woche vertröstet worden.

Es eilt, denn am Samstag, 30. April, lädt der Gastronom und Hotelier, der noch ein Vier-Sterne-Haus im 650 Kilometer entfernten Bad Hindelang besitzt, die Krefelder zum Tag der offenen Tür ins reanimierte „Rudolphs Herbst Pitt“ ein.

Am Samstag nach Ostern eröffnet Klaus Rudolph das Traditionsgasthaus „Herbst Pitt“: Zum Tag der offenen Tür gibt es Getränke für einen Euro.

Die Gäste können das vor sieben Jahren von der Firma Mäurers für rund zwei Millionen Euro renovierte Haus von den Kellergewölben bis zum Malzlager unterm Dach inspizieren. An diesem Tag (11 bis 17 Uhr) kostet jedes Getränk – vom Prosecco bis zum Bier – einen Euro. Ebenso das kalte Schnitzel oder die herzhafte Frikadelle.

Rudolphs Stolz ist die Küche des Hauses: „Sie ist das Beste, was ich je hatte“. Auf eine halbe Million schätzt er die Investition des Eigentümers, der zuletzt nicht allzuviel Glück mit seinen Pächtern hatte.

Der gebürtige Berliner, der in Essen aufgewachsen ist, an Krefeld einen Narren gefressen hat und mit der allgäuischen Mentalität auf Kriegsfuß steht, hofft nun auf viele Stammgäste von früher aus dem Seidenweberhaus, dem Koperpot, der Rennbahn und dem Schütenhof. Die Speisekarte ist meist niederrheinisch.

Rustikal das Angebot für die Stehtrinker am „Rähmchen“ hinter der Theke: Mettbrötchen, Blutwurst, Suppe. 370 Sitzplätze hat das Gasthaus auf drei Ebenen. Zwei Bereiche im Parterre sind für Raucher.

Im großen Gastraum hat Rudolph die Künstlerecke kreiert: Zwei Tische ’raus, Bühne ’rein – und schon kann’s Live-Musik im „Herbst Pitt“ geben. Den Blues, den hat der 65-jährige Rudolph immer noch.


Neue Sommer-Öffnungszeiten:

Samstags, Sonntags und Feiertags von 12.00 – 15.00 Uhr und von 17.00 – 01.00 Uhr geöffnet

Samstags, Sonntags und Feiertags Küche von 12.00–15.00 Uhr und von 18.00–22.30 Uhr

Wochentags von 17.00 – 1.00 Uhr geöffnet

Wochentags Küche von 18.00-22.30 Uhr

An allen Tagen (auch Mittags) für Feiern jeglicher Art auf Absprache geöffnet !